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Aus der Schule in den Beruf
Aktuelles
Neue Projektflyer
Zum neuen Schuljahr 2025/26 haben wir unsere Projekt-Flyer aktualisiert.
Wer einen Blick hinein werfen möchte, einfach den Download-Link anklicken:

Wir suchen Sie zur Verstärkung unseres Teams
Ob Studierende, Berufstätige oder Rentnerinnen/Rentner - alle die Freude daran haben junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen sind herzlich Willkommen in unserem Team - Nehmen Sie Kontakt mit uns auf !
Pressemeldungen
WORMS. Im vergangenen Jahr feierte die Kolpingfamilie Worms das zehnjährige Bestehen ihres Patenschaftsprojekts „Aus der Schule in den Beruf“. Auslöser für die Gründung war damals ein Zeitungsartikel über den Berufsbildungsbericht der Stadt. Darin war zu lesen, dass in Worms nur 15 bis 20 Prozent der Schüler mit einem Hauptschulabschluss direkt nach der Schule einen Ausbildungsplatz fanden. Der Rest knüpfte ein Berufsfachschuljahr an, doch die Hälfte verließ die Schule ohne Abschlusszeugnis. Und dann?
Gezielte Betreuung ist das Ziel des Projekts
„Diesen Zustand hielten wir für untragbar“, sagt Rainer Sprinz, Mitglied im Leitungsteam des Projekts. „So entstand unsere Idee von einer Patenschaft für Schülerinnen und Schüler, um sie an der Schwelle von der Schule zum Arbeitsmarkt zu begleiten und ihnen Wege für ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben aufzuzeigen.“ Zum ersten Treffen kamen zwölf Menschen aus Industrie, Handwerk, Verwaltung und Bildungswesen, die sich bereit erklärten, ehrenamtlich an diesem Projekt mitzuwirken. Es ist bezeichnend, mit welcher Gründlichkeit und Ausdauer, aber auch mit welchem Feingefühl sich die Paten sachkundig machten. Tanja Metz, die mit Rainer Sprinz eines der Doppel-Teams bildet, formuliert ihren Anspruch so: „Wir wollen den Jugendlichen, die Hilfe benötigen, unter die Arme greifen, doch nicht durch allgemeine Ratschläge, sondern durch eine gezielte individuelle Betreuung. Das ist die Essenz dieses Projekts.“
Zunächst kooperierten die Paten sehr erfolgreich mit der Pfrimmtal-Realschule plus.
Nach fünfjähriger Tätigkeit ergab sich dann ein Wechsel an die berufsbildende Karl-Hofmann-Schule (KHS). Zielgruppe sind Jugendliche der Berufsfachschule. Eine gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung, dem Kollegium und den Schulsozialarbeitern war und ist die Voraussetzung für eine förderliche Arbeit, und das funktioniert sehr gut.
Problem sind zunehmend fehlende Deutschkenntnisse
Jeweils zu Schuljahresbeginn stellt sich das Patenprojekt vor. In der Regel melden sich zwischen zehn und 15 Jugendlichen, erzählt Sprinz. In diesem Alter wüssten sie oft noch nicht, welchen Beruf sie ergreifen wollen. „Da beginnen wir quasi bei null und versuchen herauszufinden, wo ihre Interessen und Stärken liegen“, berichtet Tanja Metz. Da die Treffen in der Regel wöchentlich sind, in der heißen Phase, beim Schreiben von Bewerbungen und Üben von Vorstellungsgesprächen, bei Bedarf auch öfter, ist die Begleitung besonders effektiv. Das schlägt sich in den Erfolgen nieder. So hat ein ehemaliger Legastheniker dank der Ermutigung seines Patenteams und zusätzlichem Deutsch-Förderunterricht studieren können und ist nach seinem Bachelor-Abschluss in einem sozialen Beruf tätig.
Eine junge Frau, die mit 14 Jahren aus Ägypten nach Deutschland kam, hat ihren Weg zur Elektronikerin gefunden. Dies nur zwei bemerkenswerte Beispiele.
Nicht alle Jugendlichen sind im gleichen Maße motivierbar, manche springen vorzeitig ab. Das bedauern die Paten, denen jeder einzelne am Herzen liegt. Ein gesamtgesellschaftliches Problem sei, dass die wachsende Anzahl von Schülern mit Migrationshintergrund oft nur über ungenügende Deutschkenntnisse verfügt. „Das ist eine kaum überwindbare Hürde auf dem Weg in eine Berufsausbildung“, betont Sprinz. „Wir haben im vergangenen Jahr deshalb unser Unterstützungsangebot um den Baustein ‚Deutsch-Förder-Unterricht‘ erweitert. Für die Finanzierung des Förderunterrichts sind wir allerdings immer auf Unterstützung angewiesen.“ Gerne möchten die Paten auch in Moderne Medien investieren, um bei Bedarf online mit den Jugendlichen kommunizieren zu können. „Das wäre eine große Erleichterung für beide Seiten“, glaubt er.
Aus diesem Grund freute sich die Teamleitung ganz besonders über eine Spende der „Inner Wheels“ in Höhe von 2.500 Euro, die Club-Präsidentin Petra Emler kürzlich übergab.
Derzeit ist das Förderprojekt bestrebt, einen Verjüngungsprozess einzuleiten, um langfristig die Unterstützung junger Menschen zu gewährleisten. „Die Patenschaft macht viel Arbeit, aber man bekommt auch viel zurück“, betont Tanja Metz. Und sie wirbt: „Das Projekt steht jedem offen. Eine Kolping-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.“
Über weitere Details zum Projekt und zu einer Patenschaft informiert gerne unverbindlich das Leitungsteam.
Autorin: Ulrike Schäfer
(c) 2024 VRM GmbH & Co. KG
Spende „Inner Wheel“
Spende der „Inner Wheel“ Frauen Worms
Ein buntes Treiben prägte den ganzen Tag des 30. November an der Wechselbude der „Inner Wheel“ Frauen Worms auf dem Weihnachtsmarkt, die alljährlich ihre Erlöse für soziale Zwecke spenden. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Patenschaftsprojektes „Aus der Schule in den Beruf" ging der Erlös dieses Mal an Kolping Worms.
Die Präsidentin des Clubs, Petra Emler, und ihre Mitstreiterinnen waren über die zahlreichen Unterstützenden für den guten Zweck hocherfreut und übergaben jetzt in der Karl-Hofmann-Schule einen symbolischen Spendenscheck über 2.500 Euro an das Leitungsteam des Kolping-Patenschaftsprojektes, Tanja Metz und Rainer Sprinz.
Ehrenamtliches Engagement
Die beiden zeigen sich sehr glücklich über diese stattliche Summe und bedankten sich anlässlich der Spendenübergabe nochmals ganz
herzlich bei den „Inner Wheel“ Frauen, dass ihr Projekt berücksichtigt wurde. Selbstverständlich engagieren sich die Paten alle ehrenamtlich,
aber zur notwendigen Weiterentwicklung des Projektes werden zusätzliche finanzielle Mittel benötigt.
Laptops leihweise und Deutschförderung
So beispielsweise Laptops, damit die Paten auch online mit den Schülerinnen und Schülern kommunizieren können, die keinen Laptop besitzen. Ein Laptop soll in Zukunft in solchen Fällen den Schülerinnen und Schüler während der Zeit der Betreuung dann leihweise zur Verfügung gestellt werden. Für den Erfolg im Berufsleben ist gutes Deutsch eine Grundvoraussetzung.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Einzelförderung in Deutsch bei den Schüler:innen oft die beste Lösung.
Zur Umsetzung der beiden beispielhaft genannten Maßnahmen soll die Spende aus dem Erlös der Weihnachtsaktion beitragen",
so Tanja Metz und Rainer Sprinz.
(c) 2024 Nibelungen Kurier Worms
Jubiläum
"Aus der Schule in den Beruf"
Ende 2024 feierte das Coachingprojekt seinen 10 jährigen Geburtstag.
Dabei gab es auch einen Rückblick in Bildern ...
© 2025 | Coaching-Projekt
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